Ihr Einstieg in IoT & Industrie 4.0

IoT Projekte Umsetzen

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All for One auf der MOTEK 2019, vom 7. - 10. Oktober in Stuttgart

Unser Ansatz

Damit ein IoT-Projekt erfolgreich wird, benötigt es von Anfang an einen geschäftlichen Kontext. Große Potentiale sehen wir insbesondere in der Kombination von Maschinen- und ERP-Daten in einem durchgehenden Prozess.
Außerdem ist es wichtig, zeitnah und verlässlich Ergebnisse liefern zu können und die Einstiegshürden möglichst gering zu halten. Deshalb nutzen wir Standards wie SAP AIN, auf die wir individuelle Lösungen aufsetzen. Nicht zuletzt erachten wir das „Hands-On“ Sammeln von Erfahrungen in Projekten mit nutzbaren Ergebnissen als Garant für nachhaltigen Erfolg.

IoT - Ein Einstieg

Die Welt wird vernetzter, nicht nur Menschen, sondern auch Maschinen kommunizieren immer mehr miteinander. Das Wachstum des Internets der Dinge ist bedingt durch zwei Trends. 1) Daten werden mit Hilfe des Internets auch außerhalb des maschinennahen Umfelds in Cloud-Applikationen und Software-Systemen nutzbar. 2) Die dafür notwendige Technologie wird günstiger, sicherer und leichter zu beherrschen.
Obwohl im IoT Umfeld Vieles technologisch möglich ist, muss dennoch der Nutzen und Anwendungsfall im Vordergrund stehen. In vielen Fällen werden Daten in der Masse gesammelt, doch zur sinnvollen Nutzung müssen diese erst in einen Geschäftskontext gesetzt werden.

IoT-Handlungsfelder

Als Handlungsfelder im IoT-Kontext sehen wir die Maschinenanbindung, das Sammeln, die Speicherung und anwendungsfallbezogene Aufbereitung von Daten - ebenso die Integration in Applikationen und Systeme. Hier steht natürlich das SAP ERP im Vordergrund und die Geschäftsprozesse, die durch zusätzliche Informationen verbessert werden. In vielen Fällen können innovative Ideen auch zu neuen Geschäftsmodellen führen.

Use Cases

Ein grundlegender Use Case im Bereich Industrie 4.0 ist in jedem Fall Condition Monitoring – im Sinne von Echtzeit-Überwachung von Maschinen- und Anlagenzuständen. Condition Monitoring erhöht beispielsweise die Reaktionszeit auf Ausfälle und reduziert so Stillstände. Darüber hinaus können so Daten gesammelt und aggregiert werden, die in Kombination mit Maschine Learning Techniken die Grundlage für Predictive Maintenance Lösungen bilden. Vorausschauende Wartung optimiert die Verfügbarkeit von Maschinen bei Betreibern und ermöglicht Anlagenbauern die Umsetzung innovativer Services-Modelle.
 
Maschinenbauer und -betreiber haben dabei einen unterschiedlichen Blick auf das Thema Datenaustausch: Während für einen Betreiber eher die Kommunikation unterschiedlicher Maschinen in einem gegebenen Produktionsprozess im Vordergrund steht, wird der Hersteller vor allem den Datenaustausch mit seinen beim Kunden stehenden Maschinen im Blick haben.
 
Dieser Aspekt ist auch für das Konzept des digitalen Zwillings relevant: Der digitale Zwilling ist eine virtuelle Abbildung eines realen Objektes, etwa einer Maschine, die eine Vernetzung mit anderen realen und virtuellen Objekten ermöglicht. Dem Maschinenbauer eröffnen sich so ganz neue geschäftliche Möglichkeiten für unternehmensübergreifende Prozesse von Herstellern und Kunden über den Lebenszyklus einer Anlage hinweg.
 
Die Echtzeitintegration von Maschinen-Daten ist auch die Basis für die SAP-nahe All for One Lösung Smart Factory: Diese ermöglicht über die vertikale Integration von Maschinendaten eine vernetzte und intelligente Produktion. Die gesteigerte transparenz in der Fertigung trägt zur Erhöhung der Produktivität am Arbeitsplatz bei. Die Zustandsüberwachung und schnelle Reaktion zur Verringerung von Stillstands-Zeiten
Die Integration von Maschinendaten ins ERP ist auch die Grundlage für Pay per Use Szenarien oder die Umsetzung von Losgröße 1 Modellen. Über Pay per Use verkaufen Hersteller nicht mehr Maschinen an sich, sondern deren Output. Damit werden komplett neue Geschäftsmodelle möglich. Wenn Bestellungen vollautomatisch an eine intelligente Produktion weitergegeben werden, lassen sich auch kundenindividuelle Aufträge bis hinunter zur Losgröße 1 wirtschaftlicher umsetzen.
Aufzeichnung: Websession vom 27.03.2019

Die Rolle von IT im Industrie 4.0 / IoT Umfeld

Das Internet der Dinge, Machine Learning sowie diverse Dienste aus der Cloud bilden die technische Grundlage für eine Neugestaltung bestehender Prozesse. Was sind Voraussetzungen, damit IT hierbei nicht nur unterstützt, sondern den Wandel aktiv mitgestaltet? Sehen Sie hier die Aufzeichnung unserer Websession.

Maschinendaten Anbinden

Daten von Maschinen abzugreifen und an diese zu übertragen – M2M-Kommunikation – ist eine Grundvoraussetzung für Industrie 4.0. Damit die Kommunikation von Maschinen und IT Netzwerken funktioniert, muss er auf einer gemeinsamen Basis erfolgen. Diese individuell herzustellen kann mit enormen Aufwänden verbunden sein, weshalb es zumeist zielführend ist sich an Standards zu halten. Als führender Industriestandard hat sich hier OPC UA etabliert.

Wir betrachten IoT zuallererst aus der Geschäftsprozessperspektive. Für das komplexe Thema der Maschinenanbindung arbeiten wir mit unserem Partner, GLAESS Software & Automation, zusammen. Gemäß Industrie 4.0 sammelt GLAESS Software & Automation Daten, analysiert diese maschinennah und führt die Erkenntnisse wieder zurück in die Produktion. Darüber hinaus lebt unser Partner den Gedanken „IoT“ und vernetzt Komponenten mit Eigenintelligenz statt diese zentral zu steuern. 

Warum GLAESS Software & Automation und All for One?

Industrie 4.0 mit SAP Leonardo

SAP Leonardo ist eine Marke der SAP, die für Applikationen, Dienste, Technologien und Methoden steht, welche nicht in den klassischen SAP Standardlösungen (S/4HANA, Hybris, Successfactors, etc.) zu finden sind. Diese können gezielt zur Umsetzung innovativer Use Cases und zur Erweiterung, Integration und Anreicherung der Standardlösungen eingesetzt werden. Beispiele sind die Applikation Asset Intelligence Network (AIN) - welches auch die Grundlage für den digitalen Zwilling im SAP Kontext bietet - , die generischen IoT Dienste oder die Design Thinking Methode. Die technische Basis für SAP Leonardo ist die SAP Cloud Platform.

Interoperabel. Plattformübergreifend. Herstellerneutral.

Warum OPC UA? Der VDMA erklärt.

Standardisierung mittels OPC UA Companion Specifications als Treiber für Industrie 4.0 Anwendungen – einfach erklärt in einem Video des VDMA (Quelle: opcua.vdma.org)

Methoden

Unserer Ansicht nach beinhaltet IoT nicht nur innovative IT-Möglichkeiten, sondern auch Methoden, um Anwendungsfälle herauszuarbeiten. Hierzu zählt Design Thinking zur Definition und Bewertung von Problemen und zum kreativem Erarbeiten passender Lösungen ebenso wie agile Methoden während der Projektumsetzung. Für einen klar beschriebenen Geschäftsvorfall, können dann relevante Daten identifiziert und dafür notwendige technologische Möglichkeiten besprochen werden.

Design Thinking ist ein Vorgehen zur Lösung von Aufgabenstellungen sowie zur Entwicklung neuer Ideen in einem kreativen, interdisziplinären Umfeld. Dieses Umfeld ermöglicht die Betrachtung einer Aufgabenstellung aus unterschiedlichen Blickwinkeln und ist somit die Basis für zum Teil unkonventionelle, aber effiziente Ergebnisse die innerhalb kurzer Zeit im Rahmen eines Design Thinking Workshops entstehen. Ein maßgeblicher Erfolgsfaktor sind dabei gut ausgebildete Moderatoren, die in den Workshops den Entstehungsprozess von Problemlösungen bzw. neuen Ideen begleiten und steuern.

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