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Condition Monitoring

Condition Monitoring ist ein zentrales IoT/Industrie 4.0 Einstiegsszenario, das Ihnen dabei hilft, mehr über Ihre Maschinen und Produkte zu lernen und Reaktionszeiten bei Störungen zu reduzieren.

Condition Monitoring – ein perfekter Einstieg in IoT

Condition Monitoring bzw. die Echtzeit-Zustandsüberwachung von Maschinen, Anlagen oder Produkten ist ein idealer Einstieg in IoT. Zum einen, weil das Abgreifen, Sammeln und Visualisieren von Zustandsinformationen eine technologische Grundvoraussetzung für viele weitere IoT Use Cases ist. Zum anderen ermöglichen der Umgang mit Daten, deren Analyse und das Verständnis, das sich im Rahmen der Zustandsüberwachung herausbildet, ein perfektes Lernen bzw. Hineinwachsen in das Thema IoT.

Ein zentraler Mehrwert des Condition Monitorings ist die Reduzierung von Reaktionszeiten: Wenn Sie in Echtzeit über Störungen und Stillstände von Maschinen oder Produkten informiert werden, völlig unabhängig davon, wo diese sich befinden, können Sie sofort reagieren und das Problem beheben.

Außerdem lernen Sie über die Analyse und Interpretation der Daten Zusammenhänge besser zu verstehen:

  • Wenn Sie einen heterogenen Maschinenpark mit Anlagen unterschiedlicher Hersteller betreiben, werden Sie das Zusammenspiel und Abhängigkeiten klarer erfassen können.
  • Aber auch wenn Sie Ihre Produkte, die niemand besser kennt als Sie, im Einsatz beim Kunden monitoren, werden Sie wertvolle Erkenntnisse über deren Performance im Zeitablauf oder unter bestimmten Umgebungsbedingungen etc. gewinnen – die Sie etwa für Verbesserungen am Produkt selbst oder hinsichtlich der Wartung verwenden können.

Darüber hinaus geben Sie Ihrer Digitalisierungsagenda einen grundsätzlichen Impuls: Was auch immer Sie in Zukunft machen werden – Daten sammeln, analysieren und verstehen wird ein zentraler Bestandteil davon sein. Und im Kontext von Condition Monitoring machen Sie genau das – und zwar im großen Stil und verbunden mit unmittelbaren geschäftlichen Mehrwerten.

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Ein Kundenbeispiel:

Condition Monitoring bei TMC

Die Datengrundlage für Condition Monitoring

Die Datengrundlage für Condition Monitoring kann aus unterschiedlichen Quellen kommen: etwa Maschinendaten, die über Steuerungen ausgelesen werden, Rückmeldungen von Signalleuchten oder über vernetzte Sensoriklösungen.

Die dort entstehenden Datenvolumen, die Rohdaten, sind im Normalfall sehr groß - Big Data - und werden für ein spezielles Anwendungsszenario meist nicht direkt benötig. Wenn Sie etwa im Sekundentakt Temperaturmessungen unternehmen, sind diese per se für eine Zustandsüberwachung eher nicht relevant – sondern vielmehr, zu welchen Zeitpunkten eine Temperaturänderung stattgefunden hat und wie groß diese war. Wenn Daten so in einen Kontext gesetzt werden, spricht man von Smart Data. Diese sind vom Datenvolumen her in der Regel substanziell kleiner als die Rohdaten.

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Condition Monitoring