{% set contactData = contact | split(',') %}

Die Basis für neue Services & Geschäftsmodelle:

Der digitale Zwilling

Was ist der digitale Zwilling?

Das Zeitalter der Digitalisierung ermöglicht uns Objekte der realen Welt virtuell in die digitale Welt zu kopieren und diese beiden Welten erstmals synchron miteinander zu verknüpfen. Damit wird ein digitales Abbild eines realen Objektes wie beispielsweise einer Maschine oder Anlage erschaffen - der digitale Zwilling.

Das Konzept

Den digitalen Zwilling verstehen wir als Datendrehscheibe: Dort werden Informationen aus unterschiedlichen Quellen (bspw. dem ERP oder von Maschinen) gesammelt, hinterlegt und miteinander verknüpft. Diese angereicherten Daten können dann Business Partnern zur Verfügung gestellt werden. Bei den Informationen kann es sich etwa um Stücklisten, Dokumentationen, Wartungs- und Reparaturanleitungen, aber auch um Steuerungs- oder Sensordaten von Maschinen handeln.

Die Vorteile

Ein digitaler Zwilling bietet sowohl dem Hersteller, als auch dem Betreiber von Maschinen, Komponenten etc. Vorteile. Der Hersteller behält den Kontakt zu seinen im Feld stehenden Maschinen, selbst wenn sein direkter Kunde in eine Anlage verbaut und weiterverkauft. Er erhält Rückmeldung über deren Performance (Condition Monitoring) und kann diese Informationen etwa in der Produktentwicklung nutzen. Gleichzeitig kann der Hersteller aufgrund der rückgemeldeten Informationen den Kunden frühzeitig etwa über Anomalien informieren.
Ein Maschinenbetreiber profitiert so auch vom Condition Monitoring, ohne dass er die sonst dafür nötige Infrastruktur (zum Abgreifen der Daten) bereitstellen muss. Der Kunde profitiert aber auch von neunen Services im Bereich Wartung und/oder Reparatur – etwa wenn er über den digitalen Zwilling direkten Zugriff zu entsprechenden Anleitungen etc. erhält und insgesamt über schnellere Reaktionszeiten. Es lassen sich aber bspw. auch Servicepartner des Herstellers anbinden (etwa wenn in einem bestimmen Land kein eigener Kundendienst besteht). Auch Pay-per-Use Szenarien können über den digitalen Zwilling umgesetzt werden. In diesem Szenario kauft der Kunde den Output einer Maschine, aber nicht die Maschine selbst.
 
Zusammenfassend kann ein Hersteller mit dem Ansatz des digitalen Zwillings an vielen Stellschrauben die Bindung zu seinen Kunden über Win-Win Situationen verbessern.
Der digitale Zwilling und die etwas andere Sicht auf OPC UA Companion Specifications

Fachartikel

Zuerst erschienen in: FUTURE MANUFACTURING, Magazin für intelligente Produktion, 02/2019, www.future-manufacturing.eu

https://info.all-for-one.com/hubfs/Digitaler%20Zwilling%20mit%20OPC%20UA.pdf

Standardisierte Integration von Maschinendaten ins ERP

Mit unserem gemeinsam mit der Firma GLAESS Software & Automation umgesetzten Showcase veranschaulichen wir, wie Maschinendaten eine zur effizienteren Gestaltung von Abläufen zwischen Maschine, Mensch und ERP genutzt werden können. Die Integration von Maschinendaten kann über die Transparenz und Optimierungen in der Fertigung hinaus auch zur Verbesserungen in der Instandhaltung, bis hin zu vorrausschauenden Wartung genutzt werden.

Sie haben Fragen oder möchten in Austausch treten?

Kontaktieren Sie uns!